Ein attraktiver Ort …

ist Flossenbürg zweifelsohne. Die wildromantische Landschaft, ein reges Vereinsleben und die gut ausgebaute und ausgestattete Grundschule sind nur einige der Argumente, welche diese Aussage stützen. Niedrige Kriminalittsraten und bezahlbarer Wohnraum sind weitere ohne ansatzweise einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Dennoch läuft unsere Bevölkerungsentwicklung der Gesamt-Bayerns in den letzten 10 Jahren um über 10% hinterher. Dem zufolge reichen diese Argumente für eine bleibende Bewohnerzahl (also nicht mal einer wachsenden) nicht aus.  Woran mag das liegen?

Unser Familienbild ändert sich. War früher der Vater in der Familie derjenige, der das Haus verließ um das Einkommen für alle zu jagen, dies dies heute häufig nicht mehr der alleinige Lebensentwurf. Sei es dass beide Ehepartner eine berufliche Tätigkeit wünschen, das Familieneinkommen sonst nicht ausreicht oder aber die tägliche Erziehungsarbeit nur von einer Person bewältigt wird – der Bedarf an Krippenplätzen und nachmittäglicher Betreuung steigt, zumal wir uns es nicht mehr leisten können, Jugendliche ohne Schulabschluss in die Berufswelt zu entlassen. Hierfür müssen, aufbauend auf der erfolgreiche Mittagsbetreuung in der Flossenbürger Schule, ein entsprechendes pädagogisch (also durch eine Lehrkraft) betreutes Angebot mit Mittagessen (noch in der Mittagsbetreuung) und Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgestaltung sowie Probenvorbereitung entwickelt werden, wie es im dem Augustinerseminar in Weiden erfolgreich praktiziert wird.

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