Eines der schönsten Aushängeschilder Flossenbürgs ist die wunderbare Burgruine. Wie kann man diese Ruine besser nutzen? Mit einer festen kulturellen Veranstaltung!!! Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass diese nicht das 20. Theaterfestival oder die 10. Musiktage sind! Wir benötigen Alleinstellungsmerkmale, die leicht organisierbar sind und zum Charakter Flossenbürgs passen. Wie wäre es mit der Veranstaltung eines Hörspielsommers
6 Kommentare
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI
Kommentieren






yoa, sieht eindrucksvoll aus…
Ein „Hörspielsommer“ oder „Musiktage“ sind sicherlich eine gute Ideen, aber auch nicht so ganz einfach umsetzen – z.B. das unkalkulierbare Wetter (fehlende Unterstellmöglichkeiten) und die notwendigen Toiletten auf der Burg.
Ich denke vorerst eher an kleine Schritte, wie regelmäßige Burgführungen abzuhalten (z.B. Sonntag 14:00 Uhr) oder den vielen Besucher der KZ-Gedenkstätte eine Möglichkeit anzubieten, zum Ausgleich an die schwere Geschichte des KZs auch an Burgführungen teilzunehmen zu können.
Ich habe letztes Jahr damit begonnen, regelmäßig geologische Führungen anzubieten. Wir wollen vom Geopark aus auch weitere Touren rund um Flossenbürg ausbauen. Ich hoffe, daß Stefan mit Burgführungen ebenfalls startet.
Die Idee mit einem Alleinstellungsmerkmal wie Hörspielsommer o.ä. ist natürilch nicht schlecht, aber verdammt schwer umzusetzen. Ich denke nur an die Veranstaltung des MGV letzten Sommer, da waren tagelange Vorbereitungen nötig. Ein solches Event ist ohne Sponsor nur schwer durchführbar.
Man sollte erstmal etwas kleiner starten und dann bei entsprechendem Feedback beim Publikum und vor allem auch im Ort größere Projekte planen.
Ich finde die Aktivitäten rund um die Burg wirklich gut. Allerdings sollte meiner Ansicht nach alles gut koordiniert ablaufen. Um 14.00 Uhr starten die Führungen an der Gedenkstätte. Hier parallel zu veranstalten denke ich, hilft keinem weiter. Warum also keine Taktfolge, mit stundlich beginnendem Programm: z. B. 14 Uhr Gedenkstätte, 15 Uhr Burg, 16 Uhr Geologie – oder auch in anderer Reihung. Wird dieses Angebot an entsprechenden Stellen als Sonntagspaket kommuniziert, so kann der ganze Sonntagnachmittag bespielt werden. Kommt ein Gast früher, kann er/sie mehr mitmachen, bei späterem Eintreffen.
Wichtig wären gut ausgeschilderte Startplätze bzw. Abholpunkte und ein gemeinsames Auftreten, auch mit lokalen Bewirtungsmöglichkeiten für Wartezeiten(Ganserer Maria/Murphy o.ä.). Die Wartezeiten werden sonst nicht akzeptiert.
Der Hörspielsommer ist eine Veranstaltung, die relativ leicht organisiert werden kann, da hier das erforderliche Equipment nicht so aufwendig ist. Ich habe dies an der einen oder anderen Stelle schon erlebt. Hier ein Link zu Bildern einer solchen Veranstaltung. http://www.wallwitzburg.de/pdf/veranst07/07-07-28/index.html Ich denke es ist wichtig, dass der persönliche Einsatz nicht zu hoch wird. So ist die offensichtlich schon um sich greifende Frustration unausweichlich.
Beide Programmpunkte dürfen nicht allein betrachtet werden. Ein regelmäßiges Programm ist genau so wichtig, wie punktuelle Veranstaltungen. Deshalb: gehen wir es an!
Da ich nunmehr seit dem Frühjahr auch als Rundgangsleiterin in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers arbeite und parallel dazu die Geotouren anbiete, habe idh Einblick in die Praxis. Leider sind die o.a. Vorschläge zwar theoretisch top, praktisch aber nicht durchführbar: Leute, die am Wochenende – oft von weither kommen – um die Gedenkstätte aufzusuchen , haben meist kein Interesse nach einem 1 1/2 stündigen Rundgang sich noch die Burg anzuschauen. Eher besteht dann Interesse, sich in der äußerst interessanten Ausstellung umzusehen. Hier vergeht die Zeit dann viel zu schnell. Die Geotouren bzw. Burgtouren müssen parallel laufen, um auch andere Zielgruppen nach Flossenbürg zu herzulocken. Unabhängig davon ist das Hauptproblem – egal in welcher Richtung man aktiv wird – die Gastronomie. Es ist verständilch, daß die Wirte nicht bereit sind, den ganzen Tag aufzusperren und zu warten, dass sich ein Gast zu ihnen verirrt.
Gerade aus diesem Grunde setzen wir vom Geopark unabhängig von dern bestehenden Gastronomie-Struktur mit unseren Touren an. Wenn mehr läuft, werden auch die Wirte bestimmt eher motiviert sein.
Man muß erst mal vorarbeiten, dann wird die Arbeit – vielleicht erst in einigen Jahren- Früchte tragen. Ich bin da ganz optimistisch ( wenn nicht, hat es wenigstens mal jemand versucht ! ).
Wie man seit wenigen Wochen am Gaisweiher sieht scheint es sich ja doch noch zu lohnen regelmäßig geöffnet zu haben und ein ansprechendes Angebot zu haben. Und vor allem merkt man dort dass man als Gast auch willkommen ist, was in der Vergangenheit ja nicht der Fall war. Dieser „frische Wind“ war schon lange notwendig!
Ich hoffe dass die neuen Pächter so weitermachen und wünsche ihnen dabei viel Erfolg!